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Warum "Woodcockforest"? oder auf deutsch "Schnepfenwald"? Der Englische Cocker Spaniel wurde zur
Schnepfen und Waldjagd als Stöberhund gezüchtet. Die Schnepfe heißt im
Englischen "Woodcock" und lebt wie bei uns im Wald. Die Hahnenjagd und
die Schnepfenjagd wurde "Cocking" genannt. Daher ist auch vermutlich
der Name Cocker Spaniel entstanden. Ganz genau ist das bis heute nicht
geklärt, wie sie der untenstehenden Geschichte entnehmen. Was lag also
näher als unsere Zuchtstätte "of
Woodcockforest" zu nennen. Ein
Zuchtstättenamen sollte auch einen Bezug zur gezüchteten Rasse haben. Es wäre auch einmal eine Überlegung für die jagdliche Prüfungsordnung wert, wozu der Cocker Spaniel eigentlich gezüchtet wurde. Dieser Zweck scheint mir beim Studium der gültigen Prüfungsordnung in Vergessenheit geraten zu sein. Man stellt Anforderungen an die Hunde für die diese Rasse weder geschaffen, noch gezüchtet wurde und wird. Man verlangt Veranlagungen und Leistungen für die es eigens gezüchtete andere Jagdhunderassen gibt. Zur Geschichte Die Rassegeschichte des Englischen Cocker Spaniels reicht weit in die Geschichte zurück. So sind spanielähnliche Hunde zum ersten Mal auf geprägten Silbermünzen aus der Zeit von Philipp II. von Makedonien (382 - 366 v. Chr.), dem Vater von Alexander dem Großen, abgebildet. Die Zucht des Spaniels in seiner heutigen Form beginnt erst 1873 mit der Gründung des ersten „Kennel Clubs“ in England. Hier unterschied man bereits drei Hunderassen. Den Field Spaniel, den „springing“ (Springer) Spaniel und den „cocking“ (Cocker) Spaniel. Die Bezeichnung Cocker leitet sich von „Woodcock“ (Waldschnepfe) ab, dem damals vornehmlichen Jagdziel der Cocker Spaniel. Die Herkunft der Bezeichnung Spaniel hingegen ist nicht so eindeutig geklärt. E. DE LANGLEY beschreibt in seinem Buch „Maystre of game“ (14. Jhd.) den Spaniel als einen Hund, der von Spanien nach England kam, obwohl es in der alten spanischen Jagdliteratur keine Hinweise auf spanielähnliche Hunde gibt, während J. CASTAING (1969) schrieb, daß sich der Name Spaniel von dem französischen Verb „espanir“ (niederlegen) ableitet, was der Nutzung der Tiere bei der Jagd entspricht. Zuerst wurde der Englische Cocker Spaniel in Devonshire und Wales gezüchtet und hier vor allem von Dr. W. W. Boulton gefördert. Dieser gewann mit seiner Hündin „Rhea“ in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts viele Preise. Die Hündin „Rhea“ war auch die Mutter zweier für die Cockerzucht bedeutender Hunde „Captain“ und „Rose“. In das restliche Europa gelangten die Englischen Cocker Spaniel erst im Jahre 1886. Aus diesem Jahr stammen die Eintragungen von drei englischen Tieren, nämlich von zwei braunweißen Rüden und einer braunweißen Hündin in dem Band II des Schweizer Hundestammbuchs. Zu dieser Zeit unterschied man auch noch zwei Typen von Cocker Spaniels, den „Setter“ - und den wesentlich massigeren „Cob“ - Typ, der aber nach und nach verdrängt wurde. Im „Centralblatt für Jagd – und Hundeliebhaber“ (1902) schrieb ein Jäger, daß der Cocker Spaniel sich jetzt auch Literatur 4 langsam wieder seiner ursprünglichen Form nähern würde. Der Vorstellung eines idealen Cocker Spaniels entsprach damals die schwarzweiße Hündin „Cigale de St. Marcellin“. Diese war mit einem Stockmaß von 33 cm relativ klein und hatte eine sehr spitze Schnauze. Nach E. Hauck (1967) wird der Cocker Spaniel in seiner heutigen Erscheinungsform seit den 30 - er Jahren des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Seine Kopfform soll durch die Einzüchtung von Irish Settern entstanden sein. Die Englischen Cocker Spaniels erfreuen sich in ganz Europa einer hohen Popularität. So stieg die Zahl der registrierten Welpen im Jagdspaniel Klub e.V. seit 1970 stetig an und der Englische Cocker Spaniel hielt Einzug in die Top Ten der beliebtesten Familienhunde. Auch veränderte sich die Nutzungsart des Englischen Cocker Spaniels. Während er früher rein als Jagdhund geführt wurde, wird er heute wegen seines freundlichen Charakters vorwiegend als Familienhund gehalten. Dies spiegelt sich auch im Zuchtbuch des Jagdspaniel Klubs in Deutschland wieder. So haben von 4300 registrierten Englischen Cocker Spaniels im Jahr 1962 nur noch 81 eine Gebrauchs – bzw. Anlagenprüfung als Jagdhund absolviert. Nach Österreich wurde er um die Jahrhundertwende eingeführt.
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