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Kaufen sie keine Welpen in
Tierhandlungen, sie kennen weder deren Herkunft, die Abstammung, die
Elterntiere, noch sind ihnen Erbkrankheiten dieser bekannt. Als sog. Papiere
gibt es meist nur einen, oft sogar manipulierten Impfpaß. Außerdem ist ein
Großteil dieser Welpen bei der Abgabe noch zu jung und die artgerechte
Haltung ist in Tierhandlungen nicht nur schwierig, sie ist meist unmöglich.
Die Welpen sind in der Nacht überwiegend alleingelassen, tagsüber werden sie
von vielen Menschen angegriffen und gestreichelt. Eine Tatsache die das
verbreiten von Infektionskrankheiten geradezu herausfordert.
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Kaufen sie keine Welpen von dubiosen
Welpenverkäufern aus dem ehem. Ostblock. Meistens sind sie ebenfalls zu
jung, kaum geimpft, nicht untersucht, häufig mit Erbkrankheiten behaftet und
meist haben sie keine Ahnentafeln oder selbstverfaßte Papiere. Der Welpe
wird dann meistens durch die Tierarztrechnung teuerer als er bei einem
seriösen Züchter gekostet hätte.
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Hunde aus FCI kontrollierter Zucht
welche aus Österreich oder Deutschland stammen dürfen nicht über
Tierhandlungen verkauft werden.
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Lassen sie sich nicht im Urlaub von
irgendwelchen dubiosen Leuten Welpen oder schon erwachsene Hunde
aufschwatzen, sie ahnen nicht was sie da an Krankheiten einschleppen. Meist
ist es falschverstandene Tierliebe die hier zu Hundeelend führt. Diese Hunde
landen dann meist auch noch in bisher schon überfüllten Tierheimen. Sie
importieren also auch noch Elend zum bestehenden.
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Kaufen sie ihren Welpen bei seriösen
Züchtern, sind sie aber auch dabei kritisch!
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Wenn sie einen Welpen kaufen lassen sie
sich nicht aufschwatzen, daß ein Welpe ohne Papiere (Ahnentafel) weniger
kostet als einer mit Ahnentafel. Die Ahnentafel ist ein fester Bestandteil
beim Welpenkauf. Ein Auto gibt es auch nicht ohne Typenschein.
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Achten sie bei der Ahnentafel daß am
Seitenanfang das Zeichen der FCI (Federation Cynologique Internationale) und
des ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) sowie der Hinweis auf den
Österreichischen Jagdspanielklub draufsteht. Ebenso die Zuchtbuchnummer, die
Tätowiernummer oder die Chipnummer. Bei Welpen aus angrenzenden der FCI
angehörenden Rassehundevereinen verhält es sich den Bestimmungen des
jeweiligen Landes ebenso.
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Eine Ahnentafel ohne die obenerwähnten
Attribute ist meist das Papier nicht wert auf dem es gedruckt ist.
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Für die Zucht sind bei FCI Züchtern
Untersuchungen bei beiden Elterntieren vor geschrieben. Es sind dies ein HD
(Hüftdysplasie) Röntgen und eine Augenuntersuchung auf
PRA und Kat. (Progressive Retina Atrophie (fortschreitende
Netzhautdegeneration) Katarakt (Grauer Star). Die zuchtzulassenden
Ergebnisse können sie den ZEB (Zucht- und Eintragungsbestimmungen) des
ÖJSpK oder anderer der FCI angehörenden Rassehundevereine entnehmen.
Seit August 2004 ist der PRA OPTIGEN Test in den
ZEB des ÖJSpK anerkannt.
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Seit einiger Zeit gibt es zur genaueren
Bestimmung von PRA freien, PRA Genträgern und PRA befallenen English Cocker
Spaniels einen PRA OPTIGEN Test .
Verantwortungsvolle Züchter führen diesen Test bei ihren Zuchttieren
durch.
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Mindest eines der beiden Elterntiere
sollte mit dem PRA Optigen Testergebnis A1 befundet sein um eine Erblindung
ihres Spaniels in späteren Jahren auszuschließen. Verlangen sie diesen
Optigentestbericht auf jeden Fall, lassen sie sich davon nicht abbringen
oder irgend etwas aufschwatzen warum dieser Test nicht notwendig wäre.
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Lassen sie sich auch beim Welpenkauf bei
einem Züchter auf jeden Fall die Mutter der Welpen, wenn noch vorhanden auch
die Wurfgeschwister und die Welpenaufzuchtstätte (Wurfkiste oder
Welpenauslauf) zeigen. Sie können daraus viele Schlüsse ziehen.
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Verlangen sie einen Kaufvertrag der mit
allen Daten des Welpen, der Zuchtstätte, des Preises, einer event.
Anzahlung, den Vertragsbedingen und von beiden Parteien unterschrieben ist.
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Nur ein gültiger, ordnungsgemäß
ausgefüllter Kaufvertrag schützt sie bei event. Problemen mit dem Verkäufer
wenn es um Probleme der Produkthaftung geht. Ja sie lesen richtig, auch die
gibt es bei Hunden in der EU.