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4. Mendels erstes Gesetz Das erste Mendelsche Gesetz, das Uniformitätsgesetz, wird am besten an einer Eigenschaft erklärt, die von einem einzelnen Gen bestimmt wird, zum Beispiel dem Gen für schwarzes Pigment. Es gibt insgesamt nur zwei Gene, die das Vorhandensein von schwarzem Pigment regeln können, symbolisch nimmt man groß- "B" für "ja" und klein- "b" für "nein". Ein Hund, der beide allele (Partner-) Gene "B" hat, ist schwarz. Ein Hund, der beide Gene "b" hat, ist schokoladenbraun, oder leberfarben, bei den Tibet Terriern nennt man das "fehlfarben". Dieser Hund hat statt schwarzem Farbpigment eben braunes Pigment, auch auf der Nase, überall. Mendel hat nun herausgefunden, dass wenn man zwei für ein bestimmtes Merkmal reinerbige Hunde (z.B. BB und bb) paart, deren Kinder in Bezug auf dieses Merkmal immer gleich aussehen werden, sozusagen "uniform". BB x bb ergibt immer Bb, da von jedem Elternteil ein Chromosom an jedes Kind weitergegeben wird und es für das Gen nichts anderes anzubieten hat als groß- "B" bzw. das andere Elternteil eben klein- "b". Folge: Die Kinder sind schwarz, da sie Bb haben müssen und das Gen für schwarz ("B") einfach dominant über braun ("b") ist. Also sehen alle Kinder (in Bezug auf dieses Merkmal) gleich aus und sind alle gemischterbig, obwohl beide Eltern verschieden waren!
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