3. Genotyp, Phänotyp und Heritabilität

Die Gesamtheit der Gene eines Tieres nennt man Genotyp. Diese Informationssammlung bekommt der Hund von den Eltern mit in die Wurfkiste gelegt. Der zweite wichtige Einfluß, wie nun letztendlich jeder Hund werden wird, ist seine Umwelt. Ganz klar: Die besten Gene nützen nichts, wenn er nicht auch gut aufgezogen wird! Wie der Hund aussieht und sich verhält, wenn er erwachsen ist, das ist sein Phänotyp. Er setzt sich immer aus Genotyp und Umwelt zusammen! 

Was das ganze kompliziert macht: Die verschiedenen Eigenschaften eines Hundes sind alle unterschiedlich stark von der Umwelt beeinflußbar und abhängig. Diese sogenannte Erblichkeit (Heritabilität) eines Merkmals ist für Züchter sehr wichtig: Zum Beispiel hält er mit diesem Wissen einen fehlenden Schneidezahn nicht mehr für Zufall, sondern weiß, dass er zum großen Teil genetisch bestimmt ist. Entsprechend wird man bei der Zucht damit umgehen müssen.

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